Ausgetauscht: Wenn Lindner sagt …

Da heute der weltweite Aktionstag der streikenden Schülerinnen und Schüler (»Fridays For Future«) ist und sich die Kinder und Jugendlichen für eine bessere Zukunft, für ihre und unsere Umwelt, der Schulpflicht widersetzen und auf ihr gesellschaftliches Mitspracherecht bestehen, brauchen die jungen Streikenden möglichst viel und breite Unterstützung bei ihrem Kampf gegen die Mächtigen, am besten auch gegen das ungerechte und unterdrückende – man sortiert Kinder in »Gewinner« und »Verlierer« – Schulsystem. Das sehen Vertreter jener Kreise erwartungsgemäß anders.

FDP-Frontmann Christian Lindner meint dazu etwa:

Ich finde politisches Engagement von Schülerinnen und Schülern toll. Von Kindern und Jugendlichen kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das technisch Sinnvolle und das ökonomisch Machbare sehen. Das ist Sache für Profis.«

Oder aber:

Ich finde politisches Engagement von Neoliberalen und Imperialisten toll. Von Marktradikalen und Kriegstreibern kann man aber nicht erwarten, dass sie bereits alle globalen Zusammenhänge, das sozial Sinnvolle und das ökologisch Machbare sehen. Das ist Sache für Profis.«

*Ein kleiner Hinweis zur FDP: »Die Allgemeinheit muss für die Schulden der FDP haften und der Aufschrei bleibt aus.«