Ausgetauscht: Wenn Moreno sagt …

Nach der Auslieferung von Julian Assange an die britische Polizei in London wurde ein Kredit für die ecuadorianische Regierung unter Lenín Moreno vom IWF und der Weltbank um 500 Millionen US-Dollar aufgestockt. Moreno bestreitet einen Zusammenhang zwischen der Auslieferung des Journalisten Assange und der Erhöhung des Kredits. Der frühere Präsident Ecuadors, Raffael Correa, bezeichnete Moreno als den »größten Verräter der ecuadorianischen und lateinamerikanischen Geschichte«. Und auch der Ex-Aussenminister von Ecuador, Ricardo Patiño, ist der Ansicht, dass Moreno vom CIA angeworben wurde.

Ecuadors Präsident Lenín Moreno behauptet aber:

»Wir treffen keine Entscheidungen aufgrund äußeren Drucks seitens eines anderen Staates.«

Zutreffender dürfte aber wohl folgender Satz sein:

»Wir treffen auch Entscheidungen aufgrund äußeren Drucks seitens eines anderen Staates.«