Vita

 

Anfang:

Als Sohn eines Grazer Bauunternehmers in München geboren und aufgewachsen, dem Papier nach Deutsch-Österreicher, dem Namen nach südslawisch, das Geburtsjahr lasse ich mal weg und Familiäres hat hier nichts verloren.

 

90er:

In der Jugend nur Ballspiel und schnellere Kreisfahrten. Neben dem Fußball, immerhin die dritthöchste Juniorenklasse und später mit Klubs wie ASV Dachau bis zur 6. Liga ganz ordentlicher Amateurfußball, noch Kartsport. 1996, ich hatte das Soll Abitur glanzlos erfüllt, die Einlösung des Versprechens Lechner Racing School. Und da es im Schatten des Klosters einigermaßen rund lief, bremste ich mich ein Jahr später auf dem Hungaroring in den laufenden Formel Ford Cup Austria, was einen 8. Platz in der Österr. Meisterschaft brachte. 1998 auf einem Van Diemen bei der Dt. Formel Ford Meisterschaft am Start. Dumm nur, dass die Serie mit bis zu 36 Kisten stark überfüllt war und ich immer dann – so jedes zweite Rennen – abflog, wenn es vorwärtsging. Best result: 11. im Training und 14. im Rennen. Ein Jahr später: neuer Versuch, neues Team, neuer Helm, auf einem Swift, altes Pech und ein Trainingsunfall beim 5. Saisonlauf im belgischen Zolder der das ruhmlose Karriereende im Formelrennsport war. Statt Champagnerduschen also Salutieren beim Bund. Man attestierte mir später wenigstens schwarz auf weiß, für eine Offizierslaufbahn geeignet zu sein. Im Anschluss noch etwas Schlipsbinden für eine Ausbildung zum Bankkaufmann.

 

Stationen meiner Motorsportkarriere im Speedsport Magazine

 

00er:

In den weiteren Jahren folgten dann mehr oder weniger intensive Besuche diverser Universitäten, Hochschulen und Schulen, um irgendwelche Abschlüsse und Zeugnisse in Wirtschaftswissenschaften und Journalismus zu sammeln. Sonst noch: Werkstudent bei Premiere Medien, ein paar Jahre Mitglied der Loge »In Treue fest« i. O. München, das Austesten weiterer Tätigkeiten, wie Barkeeping und Fahrradkurier im Schnee, wieder etwas Amateurfußball und was man halt sonst noch so macht. 

 

10er:

Gegen Ende des Studiums freier Redakteur bei münchner Lokalmedien. Der Stadtzirkus konnte mir aber rascher gestohlen bleiben, als sich Belangloses ereignete. Also über Umwege die schnellstmögliche Gründung einer kleinen Unternehmung für freies Schreiben. Der erste Artikel als Gastautor dann Ende 2012 in der ehemals linken taz. In den Jahren Texte über Globales und Soziales bei RT Deutsch, junge Welt, Telepolis, Hintergrund, amerika21, Pressenza und weiteren Print- und Onlinemedien. 2016 Anschluss bei acTVism und Abgang beim Bayerischen Journalisten-Verband, dort hielt man es nicht so mit den eigenen Richtlinien.

 

 

Heute:

Überwiegend freier Autor, Freischreiber und Vorstand bei acTVism. Den Absprung aus München noch immer nicht geschafft, gelegentlich auch in Istanbul lebend und wenigstens auf der richtigen Seite gelandet.